13.07.2015 // ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER

Bundesregierung beschließt Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts

Das Bundeskabinett hat am 08. Juli 2015 den Gesetzesentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des  Bundesverfassungsgerichts beschlossen.

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12.06.2015 // KANZLEI INTERN

Wahl von Wolfgang Kunert in den Vorstand der StBK Nürnberg

Am Freitag den 12. Juni 2015 wurde Wolfgang Kunert von der Mehrzahl der Kollegen in den Vorstand der Steuerberaterkammer Nürnberg gewählt. Hierzu folgende Pressemitteilung der Steuerberaterkammer Nürnberg (Auszug):

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21.05.2015 // EINKOMMENSTEUER

Werbungskostenabzug für Kosten einer Selbstanzeige

Das Werbungskostenabzugsverbot des § 20 Abs. 9 S. 1 EStG findet auch dann Anwendung, wenn Ausgaben, die nach dem 31.12.2008 getätigt wurden, mit Kapitalerträgen zusammenhängen, die bereits vor dem 01.01.2009 zugeflossen sind (BFH-Urteil v. 02.12.2014, Az. VIII R 34/13; veröffentlicht am 19.05.2015 in BStBl. 2015 II, 387).

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30.04.2015 // GESETZGEBUNG

Höhere Pfändungsfreigrenzen ab 01.07.2015

Laut Hinweis des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gelten ab 01. Juli 2015 höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen.

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25.03.2015 // GESETZGEBUNG

Gesetzesentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergelds und des Kinderzuschlags

Das Bundeskabinett hat am 25. März 2015 beschlossen, den steuerlichen Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld rückwirkend ab 1. Januar 2015 sowie den Kinderzuschlag ab 1. Juli 2016 anzuheben.

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23.02.2015 // EINKOMMENSTEUER

Zeitpunkt der Verlustrealisierung bei Liquidation einer GmbH

Bei der Liquidation einer GmbH kommt es immer dann zu einer nach § 17 EStG steuerlich relevanten Verlustrealisierung, wenn die Gesellschafter das eingezahlte Stammkapital nicht vollständig zurückerhalten. Ein Auflösungsverlust entsteht regelmäßig erst in dem Zeitpunkt, in dem die Liquidation der Kapitalgesellschaft abgeschlossen ist. Nach der Rechtsprechung des BFH ist ausnahmsweise ein früherer Zeitpunkt für die Realisierung des Auflösungsverlustes anzunehmen, wenn mit einer wesentlichen Änderung des bereits festgestellten Verlustes nicht mehr zu rechnen ist. Ein Wahlrecht für die zeitliche Geltendmachung eines Verlustes kann dieser Rechtsprechung jedoch nicht entnommen werden (FG Köln, Urteil v. 26.11.2014 - 7 K 1444/13; Revision zugelassen). Quelle: NWB-Online

 

01.01.2015 // KANZLEI INTERN

10-jähriges Jubiläum

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Peggy Riegler zum 10-jährigem Jubiläum.

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17.12.2014 // ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER

BVerfG entscheidet: Erbschaftsteuer-Regelung ist verfassungswidrig

Heute hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Die Priviligierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer ist in ihrer derzeitigen Ausgestaltung nicht in jeder Hinsicht mit der Verfassung vereinbar (Az. 1 BvL21/12).

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09.12.2014 // GESETZGEBUNG

Bundestag beschließt Verschärfung der Selbstanzeige

Wir hatten bereits im September über geplante Neuregelungen zur Selbstanzeige ab dem 01.01.2015 berichtet, nun ist es amtlich:

Der Bundestag hat am 04.12.2014 den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung angenommen. Folgende Neuerungen ergeben sich deshalb ab dem 01.01.2015:

Die Möglichkeit, im Fall von Steuerhinterziehung durch eine Selbstanzeige straffrei zu bleiben, wird eingeschränkt.

  •   So darf der hinterzogene Betrag künftig 25.000 Euro (bisher 50.000 Euro) nicht mehr überschreiten.
  •   Der Berichtigungszeitraum wird auf zehn Jahre für die Fälle einer einfachen Steuerhinterziehung ausgedehnt. Bisher mussten Steuerpflichtige bei einfacher Steuerhinterziehung ihre hinterzogenen Steuern nur für fünf Jahre nacherklären.
  •   Im Hinblick auf die Problematik der Umsatzsteuervoranmeldungen und der Lohnsteueranmeldungen von Unternehmen enthält das Gesetz Sonderregelungen (Ausnahme vom Vollständigkeitsgebot).
  •   Darüber hinaus wird die „Anlaufhemmung“ bei der Verjährung der steuerrechtlichen Festsetzung für den Fall verlängert, dass unversteuerte Kapitalerträge aus Nicht-EU-Staaten stammen, die nicht am automatischen Datenaustauschverfahren teilnehmen.

(Quelle: Bundestag Online)

07.11.2014 // ERBSCHAFT- UND SCHENKUNGSTEUER

Erbrecht: Unvollständiges Ehegattentestament muss kein Einzeltestament sein

Das OLG Hamm hat mit Beschluss vom 21.02.2014 Az. 15 W 46/14 zum Thema eines formell unwirksamen Testaments wie folgt entschieden:

Ein mangels Unterschrift der Ehefrau gescheitertes gemeinschaftliches Ehegattentestament ist grundsätzlich kein Einzeltestament des den Entwurf verfassenden Ehemanns. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der Ehemann den Testamentsentwurf - unabhängig vom Beitritt seiner Ehefrau - als sein Einzeltestament gelten lassen wollte.

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